§5 Haftungsbeschränkungen
1. Die Verpflichtung beschränkt sich auf die Abwicklung des Verkaufs der Veranstaltungskarten. Die Durchführung der Veranstaltung ist keine Vertragspflicht, sondern obliegt dem Veranstalter. Für Ansprüche im Zusammenhang mit der Veranstaltung (z.B. Durchführung, Organisation, Verlegung, Ausfall usw.) haftet allein der Veranstalter.
2. Die Regelungen nach 1. gelten für alle Schadensersatzansprüche (insbesondere für Schadensersatz neben der Leistung und Schadensersatz statt der Leistung), und zwar gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere wegen Mängeln, der Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis oder aus unerlaubter Handlung. Sie gelten auch für den Anspruch auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen.
3. Soweit die Haftung nach den vorstehenden Absätzen ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die Haftung der
Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen.

§6 Informationspflichten des Kunden
1. Die Vorverkaufsstelle übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der angebotenen Informationen und Veranstaltungen außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit seitens der Vorverkaufsstelle.
2. Es besteht seitens des Kunden kein Anspruch auf eine persönliche Information durch die Vorverkaufsstelle zum Ausfall oder Verlegung einer Veranstaltung. Es wird auf Veröffentlichungen in den Medien verwiesen. Der Kunde ist verpflichtet sich über mögliche Zugangsbeschränkungen der Veranstaltungen (Altersbeschränkungen, etc.) und die Hausordnung des Veranstaltungsortes selber zu informieren.

§7 Schlussklauseln
1. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
2. Ist der Kunde Kaufmann, so ist ausschließlicher (auch internationaler) Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenen Streitigkeiten Hamburg. Dies gilt im Falle von grenzüberschreitenden Verträgen auch für Nichtkaufleute. Die Vorverkaufsstelle behält sich das Recht vor, auch jedes andere nationale oder international zuständige Gericht anzurufen.